Sulzbach-Rosenberg, 20. Juni 2026 – Einen umfangreichen Übungstag für den Zivilschutz absolvierten am Samstag Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW), der Feuerwehr sowie der Rettungsdienst auf dem Gelände einer Industriebrache in Sulzbach-Rosenberg. Insgesamt nahmen rund 170 Einsatzkräfte an der groß angelegten Übung teil. Auf dem weitläufigen Areal wurden unterschiedliche Einsatzlagen und Schadensszenarien realitätsnah dargestellt und beübt. Ziel war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu stärken und die Einsatzkräfte auf mögliche Belastungen und Herausforderungen im Ernstfall vorzubereiten. Besuch erhielt die Übung vom Landesbeauftragten des THW in Bayern, Dr. Voss. Er machte sich vor Ort ein eigenes Bild von den Übungen und tauschte sich mit den beteiligten Einsatzkräften aus. Dabei hob er die Bedeutung regelmäßiger Aus- und Fortbildungen hervor: „Die beste Vorbereitung auf belastende Einsatzsituationen ist, sie zu üben“, betonte Dr. Voss. Neben Dr. Voss informierten sich weitere Vertreter aus Politik, Verwaltung und Gefahrenabwehr über den Verlauf der Übung. Zu den Gästen zählten der Blaulichtsprecher und Landtagsabgeordnete Bernhard Heinisch (Freie Wähler), der Landtagsabgeordnete Harald Schwartz (CSU), Oberstleutnant Ludwig Narb vom Kreisverbindungskommando der Bundeswehr, Kreisbrandrat Christof Strobl, Thomas Krös, stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, sowie Anna Scharl und Pia Reindl vom Katastrophenschutz des Landratsamtes Amberg-Sulzbach. Die Besucher nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von den verschiedenen Übungsszenarien zu machen und mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen, den Behörden und den weiteren Akteuren des Bevölkerungsschutzes für eine erfolgreiche Bewältigung von Krisenlagen ist. Besonders positiv bewertete Dr. Voss das Zusammenspiel der beteiligten THW-Ortsverbände sowie die enge Zusammenarbeit mit Feuerwehr und dem Rettungsdienst. Der Übungstag habe den beteiligten Einheiten die Möglichkeit gegeben, Abläufe zu festigen, Erfahrungen auszutauschen und die gemeinsame Einsatzbereitschaft weiter zu verbessern. „Ein Team funktioniert am besten, wenn verschiedene Perspektiven mit eingebracht werden“, erklärte Dr. Voss. Gerade bei komplexen Einsatzlagen sei die Vielfalt an Erfahrungen und Fachkenntnissen ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Die Organisatoren rund um Veronika Engler (THW Regionalstelle Schwandorf), Harald Enßner und Alois Meier (THW Ortsverband Sulzbach-Rosenberg) zogen am Ende des Tages eine positive Bilanz. Die realitätsnahen Übungsszenarien hätten wertvolle Erkenntnisse geliefert und dazu beigetragen, die Einsatzkräfte noch besser auf zukünftige Herausforderungen im Zivil- und Katastrophenschutz vorzubereiten. Die erfolgreiche Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen zeigte eindrucksvoll, wie wichtig gemeinsame Übungen für eine leistungsfähige Gefahrenabwehr sind.
Bericht:
THW / Regina Kollasko
Bilder:
THW / Regina Kollasko
THW / Marina Grasser
THW / Timo Bucher
THW / Philipp Kessler









